Reminder: Globalisierungs- und Wachstumsgrenzen

Liebe Interessierte,
vom 9. bis 11. März 2022 findet eine Tagung zum Thema Globalisierung- und Wachstumsgrenzen in der Evangelischen Akademie Tutzing statt. Das Programm ist unterteilt in die vier folgenden Punkte:

1. Globale Deglobalisierung? Wirtschaft und Gesellschaft in Zeiten von Corona
2. Kontexte, Dynamiken und Grenzen der Globalisierung
3. Never binding boundaries? Stellenwert planetarer und anthropologischer Grenzen
4. Globale Probleme – nationalstaatliche und supranationale Ansätze

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Programms ist ein offener Tagungsteil mit parallelen Arbeitsgruppen, bei denen die Möglichkeit besteht, eigene einschlägige Arbeiten in Form von Kurzpräsentation vorzustellen und in der Gruppe zu diskutieren.

Unter den folgenden Verlinkungen finden Sie weitere Informationen zum Programm, sowie zur Aufnahme ins Programm der offenen Tagung.

Radlieferdienste – Überlebensnotwendig oder Spielerei für den Einzelhandel? Ein Einblick in Erfahrungen aus dem Projekt LieferradDA in Darmstadt

Liebe Interessierte,
herzlich laden wir sie zum nächsten Vortrag im Rahmen unseres Forschungsseminars „Wirtschaft im Dialog zu: Nachhaltiger Entwicklungen“ (W:NE) ein.

Frau Prof. Dr. Johanna Bucerius, h_da, wird einen Vortrag zum Thema „Radlieferdienste – Überlebensnotwendig oder Spielerei für den Einzelhandel? Ein Einblick in Erfahrungen aus dem Projekt LieferradDA in Darmstadt“ halten.

Wann: Donnerstag, 09. Dezember 2021
Uhrzeit: 12.15 bis 13.45 Uhr

Einwahldaten über Zoom: https://h-da-de.zoom.us/j/92688786942
Meeting-ID: 926 8878 6942
Kenncode: 822719

Eine Anmeldung über Zoom ist nicht erforderlich.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Katrin Redmann neue Beiratssprecherin

Katrin Redmann, Innovationsexpertin bei SAP Deutschland, ist die neue Sprecherin des Beirates des Zentrums für Nachhaltige Wirtschafts- und Unternehmenspolitik (ZNWU). Dies beschloss der Beirat des Forschungsinstituts, das am Fachbereich Wirtschaft/ Darmstadt Business School der Hochschule Darmstadt (h_da) angesiedelt ist. Redmann übernimmt die Funktion der ZNWU Sprecherin von heute an (1. Dezember 2021) zunächst für drei Jahre.

„Meine Kernaufgabe als Sprecherin wird es sein, die äußerst vielfältige Praxiskompetenz des Beirates in ein produktives Wechselspiel mit der Entwicklung des ZNWU zu bringen. Bei Projekten wie dem Experimentallabor Alle im Digitalen Wandel oder dem von der Hans-Böckler-Stiftung finanzierten Projekt Coopetition auf Unternehmensplattformen wird es darauf ankommen, immer wieder die Nachhaltigkeitsperspektive zu schärfen”, erläutert Katrin Redmann. Zudem könne der Beirat dabei unterstützen, Forschungsergebnisse sichtbarer zu machen: „Der Klimawandel und andere ökologische Probleme erfordern schnelles und radikales Handeln. Inzwischen gibt es deshalb zahlreiche Initiativen, mit denen sich das ZNWU vernetzen kann, um Transferprozesse zu beschleunigen und seinen Beitrag zu einer dynamischen Transformation zu leisten”, so Redmann weiter.
Sie möchte zudem ihre zahlreichen Erfahrungen und Kontakte einbringen, um dem
noch jungen Institut neue Entwicklungsperspektiven zu geben. In ihrer aktuellen Rolle als Global Lead Innovation Portfolio Scale bei SAP University Alliances baut sie eine Innovationsplattform auf, die Industrie, Hochschulen und innovative Start-ups miteinander verbindet. Sie unterstützt zahlreiche Projekte zu Nachhaltigkeitsthemen und Innovationsinitiativen wie #sheinnovates, Women in Tech Africa oder “ideaseurope”. Zudem möchte Katrin Redmann auf die Vielfalt ihres Beiratskollegiums setzen, das ein breites Spektrum an Institutionen und Organisationstypen abdeckt. Vom öffentlichen Sektor über die Privatwirtschaft bis hin zur Entwicklungszusammenarbeit sei beim ZNWU alles vertreten, was für eine vernetzte Nachhaltigkeitsarbeit zusammenkommen müsse.
Redmann: „Verbindungslinien zwischen Unternehmer- und Arbeitnehmerseite, jungen und etablierten Unternehmen, der Landesebene, der Stadt Darmstadt und der nationalen Entwicklungszusammenarbeit zu ziehen, wird sicherlich eine
spannende Aufgabe sein“.

„Gesellschaftliche Resilienz und Neugier in VUCA-Welten“ – neues Discussion Paper veröffentlicht

Die Soziologie und die Politikwissenschaften beschäftigen sich mit der „Wehrhaftigkeit“ von Gesellschaften – mit einer Gefahrenabwehr von innen und außen. Um dem interdisziplinären Diskurs gerade vor dem Hintergrund sich immer schneller verändernder Rahmenbedingungen weitere Impulse zu geben, lohnt es sich, die Interpretation um entscheidende Perspektiven zu erweitern, wie die Fragen nach dem „Aushalten von Belastungen“ (Resistenz) und „Sich wieder erholen“ (Regeneration). Und es geht um die gesellschaftliche Bereitschaft und Fähigkeit, „Sich neu zu sortieren“ und „Sich neu zu erfinden“ (Rekonfiguration). Diese Begrifflichkeiten wurden in der Resilienzforschung entscheidend geprägt. Überraschenderweise ist im Vergleich zur individuellen und organisationalen Resilienzforschung die Erforschung gesellschaftlicher Resilienz noch
vergleichsweise wenig entwickelt. Spätestens durch die Beschäftigung mit VUCA-Welten werden aber zunehmend weitere gesellschaftliche Risikofaktoren, Belastungen und potenzielle Krisen identifiziert. Sie alle gemeinsam führen zu Kernfragen: Wie ist die Rollenverteilung zwischen den Bürgern und dem Staat neu zu justieren? Wie werden die dazu notwendigen Erkenntnisse gewonnen? Wird es zwangsläufig – wie Andreas Reckwitz formuliert – ein „schmerzhafter Lernprozess des gesellschaftliches Erwachsenwerdens“? Oder wird dies ein für alle Seiten fruchtbarer und spannender Weg sein? Es gilt zu untersuchen, welchen Mehrwert die Konzepte zur Entwicklung einer gesellschaftlichen Resilienz hierzu bieten können sowie welche Aufgaben und Perspektiven auf
die Beteiligten warten.

Den vorliegenden Forschungsbericht finden Sie hier.

Die Europäische Zentralbank und ihre Rolle in einem nachhaltigen Finanzsystem – Probleme und Chancen

Im Rahmen einer Tagung der Weltethos-Forschungsgruppe Finanzen und Wirtschaft am 13. Oktober in Frankfurt am Main diskutierten Expertinnen und Experten unter dem Titel „Die Europäische Zentralbank und ihre Rolle in einem nachhaltigen Finanzsystem – Probleme und Chancen“ über geld- und finanzpolitische Instrumente mit denen vor allem ökologische Ziele erreicht werden können. Stellvertretend für das ZNWU war Prof. Dr. Klüh Teil der Expertenrunde.

Im nachfolgenden Video finden Sie die Diskussion zur Frage „Hat die EZB eine wirksame Strategie zur Nachhaltigkeit?“.

Globalisierungs- und Wachstumsgrenzen

Liebe Interessierte,
vom 9. bis 11. März 2022 findet eine Tagung zum Thema Globalisierung- und Wachstumsgrenzen in der Evangelischen Akademie Tutzing statt. Das Programm ist unterteilt in die vier folgenden Punkte:

1. Globale Deglobalisierung? Wirtschaft und Gesellschaft in Zeiten von Corona
2. Kontexte, Dynamiken und Grenzen der Globalisierung
3. Never binding boundaries? Stellenwert planetarer und anthropologischer Grenzen
4. Globale Probleme – nationalstaatliche und supranationale Ansätze

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Programms ist ein offener Tagungsteil mit parallelen Arbeitsgruppen, bei denen die Möglichkeit besteht, eigene einschlägige Arbeiten in Form von Kurzpräsentation vorzustellen und in der Gruppe zu diskutieren.

Unter den folgenden Verlinkungen finden Sie weitere Informationen zum Programm, sowie zur Aufnahme ins Programm der offenen Tagung.

Gendergerechtigkeit und Gemeinwohl-Theoretische Überlegungen zum Transformationsprozess der Gleichberechtigung

Liebe Interessierte,
herzlich laden wir Sie zum nächsten Vortrag im Rahmen unseres Forschungsseminars „Wirtschaft im Dialog zu: Nachhaltiger Entwicklungen“ (W:NE) ein:

Am: Donnerstag, den 11. November 2021
Um: 12:15-13:45
Wo: Hybrid

wird Herr Christian Brückner (CB Seminare) einen Vortrag zum Thema:
„Gendergerechtigkeit und Gemeinwohl-Theoretische Überlegungen zum Transformationsprozess der Gleichberechtigung“
halten.

Wenn Sie online teilnehmen möchten, wählen Sie bitte:
Einwahldaten über Zoom: https://h-da-de.zoom.us/j/92688786942
Meeting-ID: 926 8878 6942
Kenncode: 822719

Wenn Sie in Präsenz teilnehmen möchten, schreiben Sie bitte eine kurze E-Mail an:
ricardo.rodriguez-nikolajidis@h-da.de

Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme.

Herzliche Grüße
Jessica

Leadership in Zeiten von Corona

Liebe Interessierte,
unser ZNWU (Zentrum für nachhaltige Wirtschafts- und Unternehmenspolitik) am Fachbereich Wirtschaft setzt die Seminarreihe für das Wintersemester 21/22 mit dem Vortrag: Leadership in Zeiten von Corona fort. Wir freuen uns auf viele spannende und informative Vorträge von in- und externen Forscher*innen.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein.

Wann: Donnerstag, 04. November 2021
Referent*innen: Frau Prof. Dr. Heike Nettelbeck (h_da) und Herr Dr. Rudolf Lütke Schwienhorst (gfo)
Uhrzeit: 12.15 bis 13.45 Uhr
Wo: Hybrid

Wenn Sie online teilnehmen möchten, wählen Sie bitte:
Einwahldaten über Zoom: https://h-da-de.zoom.us/j/92688786942
Meeting-ID: 926 8878 6942
Kenncode: 822719

Eine Anmeldung über Zoom ist nicht erforderlich.

Wenn Sie in Präsenz teilnehmen möchten, schreiben Sie bitte eine kurze E-Mail an:
ricardo.rodriguez-nikolajidis@h-da.de

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Lieben Dank
Herzliche Grüße
Jessica

„Leadership in Zeiten von Corona“ – neues Discussion Paper veröffentlicht

Krisenmanagement war bis zum Frühjahr 2020 eher ein Randbereich der Unternehmensführung. Mit dem Krisenjahr 2020 haben sicherlich alle Unternehmen erkannt, dass das Führen durch Krisen eine notwendige Basiskompetenz für alle Führungskräfte und insbesondere für Unternehmenslenker darstellt. Denn seit dem Ausbruch der COVID19-Pandemie ist klar geworden, dass eine existenzielle Krise jedes Unternehmen treffen kann – auch ganz ohne eigenes Verschulden und unabhängig vom jeweiligen Geschäftsmodell. Daher ist es von hoher unternehmerischer und wirtschaftlicher, aber auch gesellschaftlicher und humaner Bedeutung, kritische Erfolgsfaktoren für das Krisenmanagement in Unternehmen zu identifizieren und Handlungsempfehlungen zu entwickeln bzw. weiterzuentwickeln. Die Corona-Krise bietet somit auch eine große Chance für einen entsprechenden Erkenntnisgewinn.

Der vorliegende Forschungsbericht zeigt jene Erfolgsfaktoren zum Führen in der Krise auf, die stärker mit den vermeintlich „soften“ Aspekten der Führung wie Haltung, Empathie oder Offenheit verbunden sind. Die vorgestellten Erkenntnisse basieren auf Interviews mit Topmanagern unterschiedlichster Branchen und Unternehmensgrößen.