ZNWU Discussion Papers

Forschungsarbeiten der ZNWU Fellows erscheinen im Regelfall zunächst als ZNWU Discussion Paper. Die Discussion Papers tragen somit zu einer großen Verbreitung unserer Nachhaligkeitsforschung bei. Ziel ist es, ein möglichst vielfältiges Feedback aus der Forschungsgemeinde zu erhalten und unserer Forschung so zur Publikationsreife zu führen.

Im Jahr 1974 verunsicherten eine Reihe von Bankenkrisen viele der größten Volkswirtschaften der Welt. Die Prominenteste,
die Herstattkrise in Deutschland, verursachte große Schockwellen durch das entstehende globale Finanzsystem. Rückblickend markiert die Krise den Beginn eines langen Trends der diskontinuierlich steigenden Finanzinstabilität, der in der Krise 2007/08 gipfelte. Im Rückblick scheint die Krise ein Vorspiel oder Vorwort zu sein, wenn nicht sogar das erste Kapitel einer sich abzeichnenden Ära der Finanzialisierung und der Bankenverwirrung. Als solches hätte es die Reaktion derjenigen beeinflussen können, die die finanzielle Instabilität analysieren und darauf reagieren. Aber wie haben zeitgenössische Beobachter die Episode tatsächlich interpretiert und kontextualisiert? Welche Auswirkungen hat das auf die professionelle Sichtweise und die Politik für den Finanzsektor? Mit Schwerpunkt auf Deutschland überprüfen wir eine umfangreiche Sammlung von Zeitdokumenten, um die Auswirkungen der Krise von 1974 auf die Erwartungen der Experten an Banken und Finanzen zu analysieren.

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Stress und psychische Belastungen sind dominante Phänomene der modernen westlichen Gesellschaften. Aktuelle Studien der Krankenkassen belegen, dass es auch im Studium zu sehr hohen Stressbelastungen kommt. Dies kann zu schwerwiegenden Krankheiten führen und mindert die Leistungsfähigkeit. Die Analysen zeigen, dass die Belastungen durch Stress bei Studierenden höher liegen als in der „Normalbevölkerung“ und dass diese Entwicklungen an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) besonders alarmierend sind. Der Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Darmstadt hat vor diesem Hintergrund ein Pilotprojekt mit Maßnahmen zum besseren Umgang mit Stress und zur Förderung der Resilienz durchgeführt. Die Maßnahmen wurden über quantitative und qualitative Methoden wissenschaftlich begleitet. Die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Studierenden konnten überzeugend nachgewiesen werden. Seit dem Sommersemester 2019 sind deshalb die neuen Lehr- und Trainingselemente zur Resilienz als ein fester Bestandteil im Curriculum des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre B.Sc. an der Hochschule Darmstadt verankert.

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