Prof. Dr. Ulrich Klüh

Forschungsschwerpunkte

  • Makroökonomie, insbesondere pragmatische keynesianische Makroökonomie
  • Finanzmärkte / Finanzinstitute / Finanzmarktregulierung
  • Zentralbanken
  • Geschichte der Dogmen und Theorie

Ulrich Klüh ist Professor für Volkswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Makroökonomie und Wirtschaftspolitik an der Hochschule Darmstadt. Er ist außerdem Gründungsmitglied und Sprecher des Vorstands des Zentrum für nachhaltige Wirtschafts- und Unternehmenspolitik (ZNWU) sowie Prodekan der Hochschule Darmstadt. Seine Forschungsschwerpunkte sind die politische Ökonomie und politische Ökologie der laufenden sozial-ökologischen Transformation, die Geschichte und Sozialtheorie des ökonomischen Denkens sowie die angewandte Geld-, Steuer- und Finanzwirtschaftspolitik. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit Fragen des sozio-technologischen Wandels, um die verschiedenen Rationalitäten zu entschlüsseln, die sich hinter Schlagwörtern wie Digitalisierung, Agilität oder Resilienz verbergen. In den letzten Jahren hat er zahlreiche Publikationen zu verschiedenen Themen veröffentlicht, die von Zentralbanken und Finanzmärkten über Theorien der transformativen Staatlichkeit bis hin zum öffentlichen Management reichen.

Bevor er an die Hochschule Darmstadt kam, arbeitete er als Ökonom beim Internationalen Währungsfonds in Washington D.C., wo er für Projekte zu Zentralbankbilanzen, geldpolitischen Operationen und Finanzmarktstabilität verantwortlich war. Später wechselte er zum Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, wo er als Generalsekretär tätig war. Klüh arbeitete auch bei der Sparkassen-Finanzgruppe, wo er für die Wirtschaftsberatung, die Personalberatung sowie für akademische und angewandte Bildungsprogramme zuständig war. Er hat an der Munich Graduate School promoviert und an der Goethe-Universität in Frankfurt und in Berkeley, Kalifornien, studiert. Klüh ist ein leidenschaftlicher Lehrer und Redner und hat Kurse von Makro- und Geldwirtschaft über politische Ökonomie bis hin zu Organisationstheorie gehalten.

Sein Wunsch ist es, den Diskurs über Nachhaltigkeit weniger technokratisch und mehr politisch zu gestalten.

 

 

·         B. Emunds, M. Faust, J. Kaedtler, and U. Klüh (2022): „Was sollen und dürfen Banken tun? Gesellschaftliche Erwartungen in und nach der Krise“. Frankfurt/New York: Campus.
·         U. Klüh, M. Hütten and S. Kleinod (2022): „Blockchains und die Zukunft von Arbeit und Organisation.“ HBS Discussion Paper No. 245. Düsseldorf: Hans-Böckler-Foundation.
·         U. Klüh and J. Urban (2022): „Independently green? An integrated strategy for a transformative ECB. SECP Discussion Paper No. 9. Darmstadt: Zentrum für Nachhaltige Wirtschafts- und Unternehmenspolitik.
·         R. Sturn and U. Klüh (2021): „Der Staat in der Großen Transformation: Grundlegungen und Anwendungen“. Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik 19, S. 7-40.
·         U. Klüh and S. Kleinod (2020): „An ever-looser union? Juxtaposing accumulation and agglomeration in the context of surveillance capitalism. SECP Discussion No. 3 (2020)
·         U. Klüh and M. Hütten (2020): „Datafizierung von Organisation durch Blockchain? Eine medienanalytische Betrachtung.“ In: Bader, Verena und S. Kaiser (eds.) „Arbeit in der Data Society – Herausforderungen, Chancen und Zukunftsvisionen für Mitbestimmung und Personalmanagement”, S. 151-72.
·         U. Klüh und A. Kaltwasser (2019): „Der Fluch der Sachzwänge: Zur Relevanz politischer Alternativen in der digitalen und ökologischen Transformation“. Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik 17, S. 247-271.
·         U. Klüh (2018): New Deals: Transformation ökonomischer Institutionen und demokratische Politik“. in: Jahrbuch Normative und Institutionelle Grundfragen der Ökonomik 16.

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